Magazin für Menschlichkeit

Die Texterkolonie übernimmt die Konzeption und Komplettredaktion für das neue NOOKEE-Magazin der Breuninger Stiftungsgruppe.

Es gibt Projekte, bei denen man gar nicht weiß, wo man zuerst beginnen soll, wenn man davon erzählen möchte. Denn die Welt und die redaktionelle Arbeit, die dahintersteht, ist so facettenreich, dass es zig Fäden gibt, an denen man die Beschreibung aufziehen könnte.

Texterkolonie_Nookee_Breuninger Stiftung

Neudenker an die Macht – mit sozialen Innovationen.

Machen wir es klassisch: beginnen wir mit dem Anfang. Die Breuninger Stiftungsgruppe hat unheimlich viele Spielfelder, auf denen sie aktiv ist und gesellschaftsprägend arbeitet – und dennoch dürfte die Stiftung den meisten Menschen nicht unbedingt geläufig sein. Dabei ist es gerade für eine Stiftung nicht nur wichtig, den eigenen Ansatz zu leben, sondern anderen Menschen auch verständlich zu machen, welche Konzepte, Gedanken, Ideen und Ansprüche dahinterstehen. Und dafür braucht es zwei Dinge: Zeit und Raum. Zeit, sich mit vielfältigen Themen zu beschäftigen, die unser Hier und Heute und Morgen ausmachen. Und redaktionellen Raum, um darüber erzählen zu können. Mal kurz und bündig. Mal umfangreicher und tiefer.

Ein eigenes Magazin ist prädestiniert dafür, mit eigenem Storytelling die Projekte und Inhalte sowie den „strategischen Kompass“ sanft und zugänglich zu vermitteln. Doch bis dato besaß die Breuninger Stiftungsgruppe solch ein Magazin nicht. Daher trat sie an die Texterkolonie (Leipzig / Berlin) heran, und aus einem ersten Kontakt entstand bald eine Vertrauensbasis und die gegenseitige Bereitschaft: „Ja, das machen wir jetzt!“ Und die Konzeption des Magazins begann.

Wie heißt Ihr Kind? Nookee??

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Die Stimmung auf Wasan Island in Kanada.

Nookee – ein ungewöhnlicher Name für ein Magazin. Anders und unverwechselbar. Der Name hat natürlich eine Bedeutung und ist ein Beispiel dafür, wie die Texterkolonie konzeptionell arbeitet. Die Breuninger Stiftungsgruppe besitzt in Kanada eine kleine Insel, auf die sie unterschiedliche Player aus aller Welt einlädt, damit sie sich über neue Ziele und Konzepte zur Verbesserung unserer Gesellschaft beraten und konkrete Maßnahmen beschließen. Die Texterkolonie recherchierte, dass auf der Insel einst Indianer vom Stamm der Mohawk lebten und arbeitete sich in die Sprache der kanadischen Ureinwohner ein. Das Ziel: Worte oder mohikanische Phrasen zu finden, die in ihrer Bedeutung den Anspruch der Stiftung fassen. Denn die Stiftung ehrt bis heute das Andenken der Indianer und engagiert sich mit Partnern aktiv für die Inklusion von Natives wie den Inuit in Kanada.

So stießen wir auf die Formulierung „Nooh Keeyh“, was in der Sprache der Mohawk etwa „world“ oder „our land“ bedeutet. Ein Treffer. Schließlich denkt und arbeitet die Breuninger Stiftungsgruppe global und möchte – so pathetisch das klingen mag – ihren Teil dazu beitragen, unsere Welt zukünftig ein wenig besser zu machen. In der Bildung. Der Integration von Menschen. Bei sozialen Innovationen. Aus „Nooh Keeyh“ entstand anschließend das Kunstwort Nookee – und so bekam das Kind einen passenden Namen.

Von Andersdenkern und Bessermachern.

Es folgten die Konzeption des Nookee-Magazins, Rubrikenentwicklung, Themenplanung, Seitenplanung und redaktionelle Umsetzung aller Themen. Dabei lernten wir Ideen kennen, wie man dem preußisch geprägten Prinzip von Schule und Lehre ein beziehungsorientes Lernen entgegenstellen kann. Oder Menschen wie du und ich, die für Autisten einen Weg gefunden haben, ihnen Bildungsinhalte zu vermitteln. Oder andere, die einen Abgesang auf die elitären Hierarchien in Wirtschaftsstrukturen anstimmen und in der „Intelligenz der Gruppe“ das Arbeitsprinzip der Zukunft sehen. Die junge Unternehmer aus Nordafrika mit Businessprofis aus Europa und USA zusammenbringen, um ihnen ehrenamtlich einen entscheidenden Entwicklungs-Boost zu ermöglichen. Oder die mit anderen Menschen über deren Träume sprechen und sie hartnäckig dabei unterstützen, diese in die Wirklichkeit zu bringen.Texterkolonie_Breuninger_Resonanz_Nookee

Alle haben eines gemeinsam: Sie erfahren Unterstützung von der Breuninger Stiftungsgruppe und leben eine Vision, die nicht allein auf finanziellen Gewinn und Macht aus ist, sondern den Menschen mit seinen Fähigkeiten und Bedürfnissen in den Vordergrund stellt. Und so ist auch für uns die Arbeit für die Breuninger Stiftungsgruppe eine ganz besondere – herausfordernd und menschlich zugleich.

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