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SEO für Blog-Content? So funktioniert’s.

6 Minuten
24.10.2023 

Die Suchmaschinenoptimierung – SEO: „Search-Engine-Optimization“ – ist für Marketer und Texter ein entscheidendes Instrument, um die Sichtbarkeit von Blogs und dessen Content gezielt zu erhöhen. Mit diesen sieben Tipps, können Sie einen großen Sprung nach vorn machen.

Fokus auf Zielgruppen und Relevanz

Wer gelesen werden will, braucht eine individuelle Handschrift. Das ist bei Schriftstellern nicht anders als bei Ihrem Blog. Bei Ihnen geht es genau genommen um Ihre individuelle SEO-Handschrift und Google ist der Verlag, der entscheidet, ob Ihre Worte für potenzielle Leser relevant sein könnte. Hinzu kommt, dass Google ein wenig launisch ist und immer wieder seinen Algorithmus ändert.

Kurz gesagt: Wer gestern noch auf dem ersten Platz zu finden war, kann morgen schon wieder von der Spitze verdrängt worden sein. Um einen harten Aufprall auf den hinteren Plätzen zu vermeiden, sollten Sie in Sachen SEO den Fokus vor allem auf Relevanz und Ziel(gruppen) legen.

Aber welche Aspekte sind eigentlich relevant und welche überhaupt nicht? Und mit welchen SEO-Maßnahmen macht man bei Google richtig Eindruck und landet im Blog-Ranking auf einem der begehrten vorderen Plätze? Die Texterkolonie hat hierfür sieben SEO-Tipps parat, mit denen Sie Ihrem Blog-Artikel die passende Handschrift verpassen und ihn für ein möglichst gutes Ranking fit machen.

1. Keyword is Key

Um gleich mit einem Missverständnis aufzuräumen: Es geht bei einem Blog-Artikel nicht darum, wie wild so viele Keywords wie möglich zu integrieren. Denn Google hasst „Keyword-Stuffing“ und bestraft es mit einem negativen Ranking. Und seien wir ehrlich – richtig gut lesbar sind solche Artikel auch nicht. Fokussieren Sie sich stattdessen pro Blog-Post besser auf ein oder zwei Longtail-Keywords, die Ihr gewähltes Thema eng fassen. Das sind zumeist recht spezielle Begriffe, die bis dahin noch nicht so häufig gesucht wurden, und deshalb weniger umkämpft sind. Zugleich sprechen sie aber genau jene Nutzer an, die sich wirklich für Ihr Thema interessieren und Ihren Artikel vollständig lesen.
Nachdem Sie sich für ein Keyword entschieden haben, sollten Sie es an mehreren Stellen im Blog-Artikel platzieren, damit es Google auch wirklich findet. An folgenden Stellen sollte das Keyword zwingend auftauchen:

Der Title-Tag (Hauptüberschrift des Blog-Artikels) sollte das Keyword enthalten und circa 60 Zeichen umfassen.

Im Verlauf des Blog-Artikels sollte das Keyword in Text und Zwischenüberschriften immer wieder vorkommen –idealerweise auf eine leserfreundliche Art.  Wer es mit den Keywords übertreibt, wird von Google abgestraft.

Da Google die URL als erstes untersucht, sollte das Keyword hier bereits zu finden sein.

In der Meta-Beschreibung fassen Sie – natürlich unter Verwendung des Keywords – den Inhalt des Blog-Artikels innerhalb von 300 Zeichen prägnant zusammen. Je ansprechender dieser Ihre Absichten zeigt, desto mehr Klicks.

2. Der richtige Platz für das Keyword

Ich habe da noch ein Frage!
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3. Ohne Response ist alles umsonst.

Ein Großteil der Leser geht mit dem Smart-Phone ins Web. Deswegen sollte Ihr Blog ein responsives Webdesign haben, um für die verschiedenen Displaygrößen eine Optimierung zu besitzen. Seit der Einführung des Penguin-Algorithmus 2015 haben responsive Websites bei Google ganz klar die Nase vorn.

4. Bilder & Worte

Ihr Blog-Artikel sollte unbedingt Bilder enthalten, die zum Inhalt passen und diesen mit weiteren Informationen erweitern. Da Google Bilder allerdings nicht erkennen kann, sollten Sie diese mit einem ALT-Text versehen. Dieser drückt alles aus, was auf dem Bild zu sehen ist – und macht es damit für Google sichtbar. Natürlich kann im ALT-Text auch das Keyword stehen.

5. Themen-Tags – weniger ist mehr

Themen-Tags werden vor allem zur Organisation von Blog-Inhalten genutzt. Bei der Wahl sollten Sie besonders darauf achten, nicht zu viele zu wählen. Überschneidungen wie „Bloggen“ und „Blog-Artikel“ registriert Google als doppelten Content und bei doppelten Content gäääähnt Google erstmal gelangweilt und straft Sie danach ab. Wählen Sie deswegen nur diejenigen aus, die den jeweiligen Blog-Beitrag auch wirklich repräsentieren.
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6. Links sind im Recht

Google bewertet eingehende Links – sogenannte Back- bzw. Inbound-Links – als Beweis für die Gültigkeit von Blog-Inhalten. Das Gleiche gilt für interne Verlinkungen innerhalb der eigenen Website oder zu anderen Websites. Deswegen: Wenn Sie einen Link zur Hand haben, dann setzen Sie ihn. Interne Links sollten wiederum dafür sorgen, dass der Leser länger auf Ihrer Seite bleibt – das mag Google ganz besonders.
Um das Suchmaschinenranking nachhaltig zu steigern, bieten sich zudem zwei weitere Methoden an. Beim Themencluster-Modell wählen Sie Kernthemen bzw. Rubriken aus, in denen Sie gefunden werden möchten. Da sämtliche Blog-Beiträge eines Kernthemas miteinander verbunden sind, entsteht eine breitere Autorität in Suchmaschinen. Erkennbar ist das auch in der URL-Struktur, in dem erst das Kernthema und dann der Blog-Titel genannt wird. Für den Leser ist das ein gutes Kategorisierungssystem.

7. Themencluster & URL-Struktur schaffen Ordnung

Go for it!

Natürlich müssen Sie nicht alle SEO-Tipps auf einmal ausführen, Sie sind ja (hoffentlich) kein Roboter. Wenn Sie in Suchmaschinen aber auf den vorderen Plätzen wollen, sollten Sie das Maximum aus den Tipps herausholen – und das gern mit einem erfahrenen SEO-Texter!