2011 Dez 16

Rückblick. Ausblick. Umzug.

Tag: Allgemeinlutz @ 14:39

Liebe Kunden und Freunde der Texterkolonie,

zum Jahresende sind sie Usus und bei keinem öffentlichen oder privaten Sender wegzudenken: die beliebt-berüchtigten Rückblicke auf das Jahr 2011. Das können wir auch – nur halten wir uns knapper und ergänzen unseren Rückblick auf 2011 mit einem Ausblick auf das Jahr 2012.

Ein Rückblick

Im Jahr 2 der Texterkolonie wurde in den Siedlerhütten wieder fleißig gedacht, konzeptioniert und getextet. Unter anderem durften wir folgende Projekte realisieren:

AMI 2012 / AmiTEC / AmiCOM
Imagefolder für alle 3 Messen (Leadagentur: MinneMedia Leipzig / Dresden)

STILL Logistik Hamburg
Themen- und Redaktionsarbeit quartalsweiser Newsletter (Leadagentur: mellowmessage Leipzig)

Leipziger Messe GmbH
Imagebroschüre 2012 (Leadagentur: MinneMedia Leipzig / Dresden)

Payback
redaktionelle Arbeit, u.a. Artikel in Beilage Financial Times Deutschland (Leadagentur: pioneer communications, Leipzig)

Leipziger Neuseenland
Imagebroschüre (Leadagentur: Die Ungestalt)

Wohnungsgesellschaft Delitzsch (WGD)
Mietermagazin (Leadagentur: Simons & Schreiber)

KSW Immobilien
Konzeption und Entwicklung Sprechertext für Imagefilm “Silvanushöfe” (Leadagentur: Lumalenscape)

IMG Sachsen-Anhalt
Redaktioneller Artikel zum Braunkohleprojekt IBI (Auftraggeber: REGJO Magazin)

Mitteldeutscher Rundfunk (MDR)
umfangreiche Textarbeiten für Jubiläum 2011 (Auftraggeber: MDR)

José Carreras Gala 2011
umfangreiche Textarbeit für Pressemappe, Presseinfos etc. (Auftraggeber: MDR)

Ein Ausblick

Neben den Aufgaben 2011 freuen wir uns auf die Projekte, die am Horizont sichtbar sind und Anfang 2012 im Hafen der Texterkolonie einlaufen werden.

Stadt Leipzig / Amt für Wirtschaftsförderung
Imagebroschüre für das Cluster “Medien- und Kreativwirtschaft” sowie Neuentwicklung eines Cluster-Signets ab 2012 (Auftraggeber: Stadt Leipzig)

Stadtwerke Leipzig
umfangreiche redaktionelle Arbeiten für das neue Mitarbeitermagazin 2012 (Leadagentur: trurnit Gmbh Leipzig)

Ein Umzug

Die Texterkolonie wächst und bezieht Mitte / Ende Januar neue Räumlichkeiten in Leipzig. Mehr dazu im Januar inklusive neuer Adresse und neuer Telefonnummer.

Wir danken allen Kunden und Auftraggeber für die spannenden Projekte dieses Jahr, freuen uns auf alles, was 2012 kommen wird, und wünschen geruhsame Weihnachten und einen “Guten Rutsch” ins Jahr 2012.

DIE TEXTERKOLONIE


2011 Sep 05

“… und ewig lockt der gute Text.”

Tag: Allgemeinlutz @ 11:09
Die Texterkolonie unterstützt die Textarbeit des Klinger Forum e.V.
Leipzig ist stolz auf seine Weltkultur, und das mit Recht. Sei es im Bereich Musik oder Kunst, die Messestadt hat ein gewichtiges Pfund .

 

Einer der Künstler, die diesen Ruf geprägt haben, ist Max Klinger. Der gebürtige Leipziger war im 19. Jahrhundert anerkannter Maler, bewunderter Zeichner und weltweit gefeierter Bildhauer. In seinem Elternhaus in der Karl-Heine-Straße 2 lebte und arbeitete Klinger und schuf hier seine bedeutendsten Werke. Die so genannte Klinger-Villa wechselte nach seinem Tod erst in Privatbesitz, dann in Staatsbesitz der DDR und verfiel zusehends.

 

Erst im vorigen Jahr kaufte dann das Leipziger Immobilienunternehmen KSW die sogenannte Klinger-Villa und bewahrte sie durch eine aufwändige Sanierung vor dem vollständigen Verfall. Um außerdem der Historie des Hauses gerecht zu werden, gründete die KSW das Klinger Forum. Dieser Verein wird in Zukunft die Villa als Begegnungspunkt zwischen Bürgertum und Leipziger Kunstszene zur Verfügung stellen.

 

Ein erster Schritt ist eine Ausstellung mit Klingers Werken zum Thema “… und ewig lockt das Weib”, welche die freidenkerische Sicht Klingers auf die Rolle der Frau in Zeichnungen und Skulpturen zeigt.

 

Die Texterkolonie unterstützt das Klinger Forum bei der Textarbeit für Imageprospekte zu Ausstellungen als auch der Pressearbeit. Eine schöne Aufgabe!

 


2011 Jul 24

Wurm, Angler und AMI

Tag: Allgemeinlutz @ 18:10

Es ist eine gern zitierte Metapher: der Wurm muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler. Die Texterkolonie gewann mit der Agentur MinneMedia den national ausgeschriebenen Pitch um die AMI 2012. Kaum ist das Design veröffentlicht, wird es vom renommierten Blog “Design Tagebuch” aufgegriffen – und anschließend von anderen Designern verrissen.

Interessant dabei: das Motiv wurde zuvor gemeinsam mit anderen Motiven einem Publikumstest unterzogen, um zu sehen, in welche Richtung der ganz normale Bürger tendiert. Bald darauf entschied sich auch das Gremium aus Vertretern der Leipziger Messe und Marketingleiter international tätiger Automobilmarken für das Motiv und gegen andere Mitbewerber. Aufgabe erfüllt, Briefing erfüllt, alles gut. Dem Fisch mundete also das Konzept – den vielen Anglern in der Branche offenbar weniger, wie die Diskussion im Blog beweist:

http://www.designtagebuch.de/keyvisual-der-ami-2012/comment-page-4/#comment-217564

Es grüßt die Texterkolonie


2011 Jun 20

Wie ein Konzept zum Text wird

Tag: Allgemeinlutz @ 14:11

Der MDR feierte im Juni 20-jähriges Jubiläum. Als wichtigster Sender für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen hat er seit der Abwicklung des DDR-Rundfunks einiges erlebt und noch mehr zu erzählen. Denn kurz nach der Wende war der 3-Länder-Sender beschlossene Sache, die technischen Voraussetzungen forderten jedoch einiges an Pioniergeist, Einfallsreichtum und Idealismus. Heute sieht es natürlich anders – und viel besser – aus: hervorragend ausgestattete Studios und starke redaktionelle Arbeit machen den MDR zum wichtigsten dritten Programm der ARD. Grund genug, solch eine Entwicklung zum 20. Jahrestag einmal zu feiern.

Unter anderem sollten große Ausstellungstafeln über die verschiedenen Formate und Verantwortlichen aller drei Länder informieren. Der MDR trat auf die Texterkolonie zu, um die notwendige aufwändige Textarbeit zu realisieren. Dabei stand das Konzept der Tafeln bereits: pro Thema sollte ein Bildpaar gezeigt werden, dass eine Situation damals und heute illustrierte. Die Vorgaben waren also bereits in Stein gemeißelt, und der Text sollte sich nahtlos einfügen können.

Um dieses Paar-Prinzip auf den Text zu übertragen, arbeitete die Texterkolonie an den flankierenden Infotexten und entwickelte außerdem eine Dualitätsmechanik für alle Headlines der Tafeln. Sie sollten die Zusammengehörigkeit der Bilder unterstreichen und zugleich zum Weiterlesen motivieren. Damit konnte der Text das Gesamtkonzept weiter stützen und ausbauen.

Beispiele:


Text zum MDR auf der Buchmesse (Bildpaar 1):

Ein Tisch, ein Stuhl, eine Zimmerpflanze

In einer Buchstadt wie Leipzig muss ein Sender am literarischen Puls der Zeit bleiben. So berichtete MDR Kultur bereits im Jahr 1993 über die buchstäblich besten Seiten aus Prosa, Lyrik und Sachbuch. Mit eigenem Stand und dem angrenzenden Hörfunkstudio produzierte der MDR Live-Sendungen direkt vor Ort. „Stand“ bedeutete damals: auf 24 m² ein Tisch, ein Stuhl sowie die Zimmerpflanze aus der Redaktion – fertig. Mit dieser übersichtlichen Ausstattung gelang es, über das Geschehen auf der Buchmesse zu informieren, interessante ostdeutsche Autoren zu präsentieren und die Situation des Buchhandels in den Neuen Bundesländern zu beleuchten. Schon damals stand der Anspruch im Vordergrund, Autoren aus Literatur, Politik und Zeitgeschehen vorzustellen.
Eine Messe, ein Festival, ein Event

Der MDR ist mit der Buchmesse gewachsen, und aus den 24m2 sind satte 1.000 m2 geworden, die MDR und ARD gemeinsam belegen. Auf dieser riesigen Fläche in der Glashalle der Leipziger Messe begleiten die Redakteure der kulturprägenden Programme MDR FIGARO und „artour“ ihre Hörer und Zuschauer durch das Messegeschehen. Überhaupt sind alle Direktionsbereiche des MDR in der Buchmesse redaktionell involviert, sodass bekannte deutsche und internationale Autoren gerne zum Gespräch mit Moderatoren und Publikum bereit sind. Schließlich ist das mediale Gewicht des MDR auf der Buchmesse beachtlich. Hervorragende Resonanz bekommt jährlich die Aktivität des Rundfunks beim Festival „Leipzig liest“ und beim „LitPop“-Event von MDR SPUTNIK, das mit Lesungen prominenter Autoren, Hörspielen, Live-Performances und DJs aufwartet.

Text zu MDR Sputnik (Bildpaar 3)

Auf dem Weg nach Sibirien

Das „Jugendradio DT 64“ war in der DDR Kult. Es brauchte Mut und eine nonkonforme Sturheit, West- Musik zu spielen – und zwar in voller Länge. Doch genau diese Haltung des Senders machte ihn auch nach der Wende in den Augen der Jugend glaubwürdig. Im Rahmen der Hörfunkrestrukturierung in letzter Minute vom MDR gerettet, hatte das Jugendradio dennoch einen Umbruch vor sich. Der Name wurde in „Sputnik“ geändert, einige Formate standen auf dem Prüfstand, und die Vorbehalte zwischen „Ossis“ und „Wessis“ waren auch im Mikrokosmos der Redaktion spürbar. Im November 1992 stand der Umzug aus der Berliner Nalepastraße (Bild) in die Hörfunkzentrale in Halle an, was „für viele Berliner einer Versetzung nach Sibirien gleichkam“, erinnert sich Sputnik- Programmchef Reinhard Bärenz, der bereits seit April 1992 dabei ist.

Auf dem Weg in den Tag

Aus dem gar nicht sibirischen Halle ist MDR SPUTNIK nicht mehr wegzudenken. Der inhaltliche Anspruch des Senders ist bis heute, ein qualitativ erstklassiges Wortprogramm zu leisten und zugleich Musik zu spielen, welche die jungen Radionutzer in der Region hören wollen. Das SPUTNIK-Team (Bild) möchte der Tagesbegleiter seiner Hörer sein: morgens die wichtigsten News und das Wetter, kurze Meldungen des Tages als Info-Inseln eingespielt, und dazwischen viel gute Musik. Live-Acts bekommen ebenso ihre Bühne, sei es beim SPUTNIK-Radiokonzert oder auf dem SPUTNIK Spring Break Festival. Reinhard Bärenz bereitet die Planung der SPUTNIK-Inhalte bis heute jede Menge Freude. „Das Schöne an der Arbeit ist die Möglichkeit zu gestalten, so ähnlich wie wenn man ein Haus baut.“

Nach diesem Prinzip wurden insgesamt 56 Texte erstellt, die nun in einer  MDR-Jubiläumsausstellung in allen drei Ländern zu sehen sein werden.


2010 Dez 01

Das war 2010

Tag: Allgemeinlutz @ 15:22

Wir geben es zu: eigentlich ist es kein Jahresrückblick, sondern ein 7-Monats-Rückblick. Schließlich gibt es die Texterkolonie erst seit April 2010. Und dennoch: Neujahr heißt, sich einmal zu besinnen, was in den letzten Monaten passiert ist. Grund genug, ein kleines Video als Jahresrückblick zu präsentieren.

Wir freuen uns mit allen Partnern und Freunden auf das Jahr 2011.


2010 Nov 24

Mit erneuerbarer Energie sollte man rechnen

Tag: Allgemeinlutz @ 13:12

Passend zum jüngst beendeten Parteitag der Grünen in Freiburg stellen wir nun ein aktuelles Arbeitsbeispiel der Texterkolonie im Bereich grüne Energie vor. Und das nicht, weil Trittin, Roth und Konsorten gerade gar nicht wissen wohin mit der großen Sympathiewoge, welche ihr dank des Stuttgart21-Klima entgegenbrandet. Sondern um einmal zu zeigen, wie eine Textkonzeption eine Imagebroschüre thematisch klammern und zusammenhalten kann.

Die Broschüre der Green Demand GmbH (Eisenach) wurde unter der Design- und Federführung der Werbeagentur “Die Ungestalt” (Leipzig) erstellt. Die Texterkolonie übernahm den Part der redaktionellen Konzeption und Umsetzung.

Die Klammer: Bei der Erneuerbaren Energie geht es um die Verwandlung von einer natürlichen Energiequelle in Strom. Diesen Grundgedanken wollten wir als roten Faden durch die ganze Broschüre ziehen. So steht jedes Kapitel unter einer Überschrift nach dem Prinzip “Wir verwandeln X in Y”. Für die thematische Einführung auf den Startseiten mussten zuerst etwas “umfassendere” Begriffe gefunden werden, bevor es auf den Folgeseiten dann konkreter wurde. Zum Beispiel “Wir verwandeln Licht in Energie” (Grundprinzip Photovoltaikangebot) oder “Wir verwandeln Einstrahlung in Einnahmen” (Einsparung durch Verkauf des eigenen Stroms an Netzbetreiber), etc. Dieses Grundprinzip ließ sich auf allen Doppelseiten hervorragend umsetzen, gepaart mit entsprechenden Headlines zu Unterkapiteln (“Die Zukunft der Energie bei Licht betrachtet” , “Das Geld liegt auf dem Dach”) und verständlich formulierten Fließtexten.

Das Beispiel zeigt, dass gute Textarbeit nicht “nur” aus gut verständlichen Texten besteht, sondern sich einen Schritt zuvor bereits konzeptionelle Gedanken zu einemfunktionierenden, umfassenden Prinzip macht, welches solch unterschiedliche Themen und Zielgruppen anspricht wie bei Green Demand (Häuslebauer mit eigenem Dach, Kommunen mit öffentlichen Dächern, Bürgervereinigungen mit “Dach-Sharing” und Investoren, die fremde Dächer mieten und vom Stromverkauf profitieren).

Grau ist alle Theorie – daher folgt hier die visuelle Praxis:


2010 Nov 01

Wir werden alle Däumlinge

Tag: Allgemeinlutz @ 15:43

Schönen guten Tag,

nun wollen wir trotz Jobdichte wieder einmal den Kopf aus dem Bloghäuschen strecken. Was wir da die letzten Monate zur Welt gebracht haben, berichten wir in den nächsten Blogs (manches dürfen wir im Moment leider noch nicht offiziell machen). Bis dahin aber: ein paar Worte zu einer Zahl.

Der Zahl 130.

Das ist die Anzahl der sms, welche Schülerinnen in den USA pro Tag (!) von ihrem Handy an Freunde und vermutlich via twitter in die ganze Welt schicken. 130. Wenn die Mädchen um 8 aufstehen (sms-Text: “Hallo Welt. Ich bin wach.”) und gegen 23 Uhr ins Bett gehen. (“Nacht, Welt. Bin müde jetzt.”), kommt man auf Achtkommaperiodesechs sms pro Stunde. Kein Wunder ist das Niveau  öffentlicher Schulen in den USA-Schulen so unterdurchschnittlich. (Ami-Jungs simsen übrigens nur halb so viel. Ob sie aber deshalb schlauer sind,  …? ;-) )

Verbinden wir diese Statistik nun mit einer Studie, welche vor einem Monat vom Axel Springer und Bauer Media herausgebracht wurde. Sie besagt, dass das Mobile Web derzeit einen ähnlich rasanten Verlauf nimmt wie vor wenigen Jahren das Internet. Seit 2009 hat sich die Nutzerzahl des Mobile Web verdoppelt. Es sind zwar derzeit lediglich 8,6 Prozent der Gesamtbevölkerung, und knapp 7 Prozent planen dies in Zukunft. Etwas vage heißt es folglich in der Studie: “Das mobile Web könnte zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor werden.”

Für Kommunikationsprofis bedeutet das “Mobile” folglich, auch gedanklich beweglich (sprich mobile) zu bleiben oder zu werden. Kommunikation im Mobile Web könnte nämlich eine diffizile Angelegenheit werden.

Zum einen inhaltlich: Der Platz auf dem Bildschirm ist gering, das bedeutet Verknappung der Botschaften und eine konzeptionelle Umsetzung, die smart, unaufdringlich daherkommt.

Zum anderen technisch: so einige Websites sind auf Mobile Web noch überhaupt nicht vorbereitet. Besucht man mit dem Blackberry verschiedene Unternehmensauftritte, muss man umständlich zoomen und scrollen und denkt zwangsläufig: “Seit wann ist moderne Kommunikation so kompliziert?”

Zum anderen konzeptionell: die Lust der Nutzer an Eigeninitiative bei der Kommunikation ist groß – gerade auf dem mobilen Gerät. Das bedeutet: Botschaften im Einbahnstraßenprinzip (Ich spreche, und du hörst zu.) werden ihre Wirkung verfehlen. Dialogisch angelegte mobile Kommunikation ist vermutlich entscheidend. Und bitte nicht: “schreibe eine sms an 938471 mit dem Text “ich mache mit”, und du gewinnst vielleicht …”

Letzten Endes auch strategisch: Irgendwann wird wohl ein Finanzierungsmodell kommen “Öffne pro Monat 60 Werbebotschaften auf deinem mobilen Device, und du musst nur die Hälfte deiner Handy-Grundgebühren bezahlen.” Eine Schwemme solcher Botschaften wird die Werbetreibenden zwangsläufig dazu bringen, bei Inhalt, Angebot und Ansprache einen herausragenden Weg zu gehen, der sich über die besagte Flut erhebt.

Man könnte nun denken, die Notwendigkeit der eigenen Handlung ist noch nicht gegeben, schließlich sind es immer noch zu wenig Nutzer. Man könnte aber auch denken: wenn die Konkurrenz hier schneller ist, verliere ich wertvolle Nutzer, wenn ich Nachzügler bin.

Das wird spannend. Deshalb: Get mobile! im Sinne von: Bewegt Euch!

Es grüßen

Die Texter der Kolonie


2010 Aug 10

Wir haben Kontakt

Tag: Allgemeinlutz @ 13:33

Die Sommerpause ist beinahe vorüber, die Kollegen sind gut gebräunt und bestens gelaunt. Wenn auch die Geschäftspartner nach und nach aus dem wohlverdienten Urlaub zurückkehren, empfiehlt es sich, den Kontakt zu ihnen wieder zu aktivieren. So können gemeinsame Gespräche, Ideen und Pläne wieder in Erinnerung gebracht und die zweite Hälfte des Geschäftsjahres eingeläutet werden.

Doch Kontakte elegant und interessant zu halten benötigt eine logisch angelegte Vertriebsstruktur und relevante Inhalte mit schlüssigen Texten. Gemeinsam mit der Emnis GmbH, einem Softwarespezialisten für Customer-Relations-Management (CRM), hat die Texterkolonie ein ausführliches White Paper verfasst zum Thema “Mit Kontakten in Kontakt bleiben – Newsletter gezielt einsetzen”. Er beleuchtet den Aufbau eines Adressverteilers, rechtliche Grauzonen beim Versand, redaktionelle Anregungen und Richtlinien, Grundsätze für Design und Layout sowie Möglichkeiten zur Auswertung der Klickraten.

Das White Paper steht ab sofort zum freien Download unter http://redir.ec/wHdT zur Verfügung.

In diesem Sinne: auf eine erfolgreiche 2. Jahreshälfte!


2010 Aug 02

Filmreife Förderung

Tag: Allgemeinlutz @ 14:31

Liebe Leser des Kolonieblogs,

das Sommerloch gibt es nicht nur in der Politik, sondern auch der Filmlandschaft. Heißt aber nicht, dass hier nicht dennoch fleißig weitergearbeitet wird. So durfte die Texterkolonie in Zusammenarbeit mit der Leipziger Agentur “Die Ungestalt” unter anderem Anzeigenmotive für die Mitteldeutsche Medienförderung (MDM) entwickeln. Die MDM fördert Filmprojekte, die in der Region gedreht werden – vom Dokufilm über langjährige TV-Serien bis hin zum großen Kinofilm. Und wie wichtig der MDM für solche Filmprojekte ist, sollte endlich einmal gesagt und gezeigt werden. Hier die Motive:



2010 Jun 08

SEO und die 5%-Hürde

Tag: Allgemeinlutz @ 21:35

Hallo liebe Blogleser,

Texterkolonie

Texterkolonie

Texterkolonie

Texter Leipzig Hamburg Dresden Texte IT Pharma Automotive Websites  Online Offline Online Offline Medien …

Na gut. Ich übertreibe mit diesen Zeilen gerade ein wenig.  Aber worauf will ich hinaus? Auf SEO-Texte. Also suchmaschinenoptimierte Texte. Suchmaschinenoptimiert bedeutet (anscheinend): Die entscheidenden Schlüsselwörter, mit denen User vermutlich nach der Dienstleistung eines Kolonie-Kunden googeln, müssen in einem Text gut 5% des gesamten Textes ausmachen. Dann ist einer der Algorithmen bedient, anhand derer Google den Inhalt einer Seite wertet und im Ergebnis-Ranking entsprechend auf die vorderen oder hinteren Plätze verweist.

SEO.

Sehr einfach, oder?

Nein. Eher sehr unmöglich. Wir haben heute einen Text für einen IT-Kunden fertiggestellt, der in den nächsten Tagen auf der Kundenwebsite eingepflegt werden wird. Die Vorgaben: 270 Wörter Textumfang. Darin ca. 4 Keywords, “Intranet”, “Mitarbeiterportal”, “ESS” und “Employer Self Service”. Und jedes idealerweise mit einem Anteil am Gesamttext von 5%.

Das klingt erst einmal nicht nach sehr viel. Bedeutet aber in Zahlen: Jedes der Keywords muss 14 (!) Mal vorkommen, um an der 5%-Hürde zu kratzen. Das heißt hochgerechnet: 56 Wörter im 270-Wörter-Text sind immer die gleichen. Einmal abgesehen davon, dass uns solch einen Text jeder Lektor um die sonnenverbrannten Ohren haut und anschließend die Zusammenarbeit kündigt, sind solche Texte schlicht unlesbar.

Mathematik gut und schön. Aber der Text wird immer noch von Menschen gelesen.

Deshalb stelle ich für heute kühn die Behauptung auf: Wer als Profi-Texter von sich sagt, er verfasse erstklassige Texte, in denen er garantiert jedes Keyword mit 5% unterbringt, dem glaube ich schlicht nicht. Das bestätigt mich auch darin, dass aus SEO ein riesiger Hype gemacht wird. Unter Textern, wohlgemerkt, die sich auf den Text im Frontend beziehen und mit der Bezeichnung SEO-Texter sich als Spezialist hervorheben möchten, der allein durch Texte das Ranking einer Website verbessert.

Was haben wir gemacht? Eine Stichwortübersicht angelegt, um noch das ein oder andere Keyword unterzubringen (hat in der prozentualen Gesamtwertung aber nichts gebracht) und für die Meta-name-Zeile im HTML-Code eine ausführliche Keywords-Liste gebastelt. Das ist, was ein Text auf einer Website für das SEO tun kann. Alles andere geschieht dann auf anderen Plattformen, das bedeutet: hier müssen andere Strukturen und Automatismen geschaffen werden, um die Trefferquote weiter zu erhöhen. Zum Beispiel regelmäßige Pressemitteilungen über Online-Portale versenden. Sich in Foren platzieren und verlinken. Etc.pp.

Den Text können wir noch nicht verlinken, da wir noch keine Freigabe erhalten haben. Aber sobald er online ist, sag ich Bescheid und verlinke ihn hier.

Schönen Abend allerseits.


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